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Helfen Sie Felix Kaaya, seinen Großvater nach Hause zu holen

 

Seit Jahrzehnten kämpft Familie Kaaya aus Tansania um die Rückführung der sterblichen Überreste ihres Vorfahren Mangi Lobulu Kaaya. Der Herrscher der Wameru wurde 1900 von der deutschen Kolonialverwaltung hingerichtet; seine Gebeine nach Berlin gebracht. Heute befinden sich im American Museum of Natural History in New York.

Felix Kaaya, 73 Jahre alt, möchte seinem Ahnen endlich begegnen und die Rückführung persönlich voranbringen. Das Museum lädt ihn zwar ein – übernimmt jedoch keine Reisekosten. Für die notwendigen Gespräche vor Ort ist seine Reise jedoch unerlässlich. Zudem besteht die Sorge, dass die Einreise für tansanische Staatsangehörige bald noch schwieriger werden könnte.

Das Leipziger Missionswerk sieht sich in besonderer Verantwortung: Zum einen hat die Leipziger Mission Mangi Lobulu Land für eine Missionsstation am Mount Meru zu verdanken. Zum anderen ist auch die Geschichte unserer eigenen Mission mit kolonialem Unrecht verbunden. Gemeinsam mit Partnern und Forschenden arbeiten wir an der Aufarbeitung und unterstützen die Familien, deren Angehörige noch immer in Sammlungen außerhalb Afrikas lagern.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Das leere Grab“ macht das Schicksal der Familien Kaaya und Mbano sichtbar. Die Evangelische Medienzentrale Sachsen stellt den Film für Gemeinden kostenfrei bereit.

Bitte unterstützen Sie die Reise von Felix Kaaya nach New York. Damit Mangi Lobulu Kaaya endlich in den Kreis seiner Familie zurückkehren kann.

Jede Spende hilft. Vielen Dank!

Wenn Sie die Rückführung von Mangi Lobulu finanziell unterstützen möchten, dann nutzen Sie bitte folgende Bankverbindung:

IBAN: DE37 3506 0190 1608 7000 10 
Bank für Kirche und Diakonie eG
BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck: Rückführung Mangi Lobulu

Auf der Seite decolonize-berlin.de/de/spenden können Sie unter dem Stichwort „Kaaya / Repatriation of Mangi Lobulu“ auch online spenden. Wir arbeiten in diesem Projekt zusammen und führen die eingegangenen Spenden zusammen.