Das Missionswerk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Spende

Adventsaktion "Fenster öffnen in die Welt"

Wie es Tradition ist, war die Eröffnung der Adventsaktion für den 11. November, den Martinstag, diesmal im sächsischen Bad Lausick geplant. Die Kirchgemeinde hatte umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Doch kurz vor dem Termin musste alles wegen schärferer Corona-Bestimmungen umdisponiert werden. Die Eröffnung der Adventsaktion wurde in einen Familiengottesdienst am 15. November verlegt. Gestaltet wurde er vom LMW, dem Schirmherrn Professor Dr. Thomas Knittel aus Moritzburg und dem Bad Lausicker Gottesdienstteam.

Spenden hinter Erwartungen zurück

Auch in anderen Gemeinden wurde in Gottesdiensten und sonstigen Veranstaltungen auf die Adventsaktion hingewiesen. Einige verteilten Faltblätter oder nahmen Informationen in die Gemeindeblätter auf. Für alles Engagement und den Ideenreichtum in dieser speziellen Corona-Zeit ein herzlicher Dank!
Trotzdem fanden natürlich viel weniger Aktivitäten statt als sonst üblich. Kindergruppen konnten sich nicht treffen, Kindergärten waren geschlossen, Gemeindeabende fielen aus. Das hatte auch Auswirkungen auf den Spendeneingang.
Im Vergleich zu den vorherigen Jahren ist dieser wesentlich geringer. Bis zum 27. Januar 2021 sind insgesamt 6.184,69 Euro überwiesen worden. Es können zwar noch Kollekten aus Kirchgemeinden kommen, aber sie werden vermutlich nicht die anvisierte Größenordnung erreichen. Die Schätzungen hatten das Vierfache im Blick. 25.000 Euro sollten den Partnern zur Verfügung gestellt werden. Nun müssen auch die finanziellen Planungen neu überdacht werden. Wir werden auch in Zukunft weiter für den Modellkindergarten in Ogelbeng sammeln und bitten hiermit um Ihre Mithilfe.
Unsere Partnerkirche in Papua-Neuguinea rechnet ganz fest mit unserer Unterstützung und die Projektgruppe in Ogelbeng sitzt schon in den Startlöchern, um das Projekt umzusetzen, nicht zuletzt die 50 Kinder, die schon sehnsüchtig auf ihren neuen Kindergarten warten.
Der Projektleiter des Hochlandseminars Ogelbeng Peter Gigmai ist regelmäßig mit uns im Gespräch und dankbar, dass der Auftakt der Aktion trotz Corona-Einschränkungen durchgeführt werden konnte. Er sandte an alle Spenderinnen und Spender Segenswünsche zur Advents- und Weihnachtszeit und bedankte sich für die Spendenbereitschaft.

Spenden für den Modellkindergarten in Papua-Neuguinea sind weiterhin herzlich willkommen. Bitte verwenden Sie unser Spendenkonto bei der LKG Sachsen, Bank für Kirche und Diakonie eG (BIC: GENODED1DKD)
IBAN: DE37 3506 0190 1608 7000 10
Projektnummer: 508 500 64

Eine ausführlichere Beschreibung des geplanten Projektes findet sich in der KIRCHE weltweit 1/2020 sowie im Materialheft zur Adventsaktion (siehe unten).

Materialien zum Herunterladen
  • Die Kinder sitzen auf Holzscheiben.

Vorlagen für Gemeindebriefe und ähnliches

Die hier zur Verfügung stehenden PDF-Vorlagen können Sie gern für Ihren Gemeindebrief o.ä. verwenden. Bitte melden Sie sich, wenn Sie ein anderes Format benötigen.

  • SpendenumschlagDie Vorlage lässt sich auf DIN-lang-Umschläge ohne Fenster ausdrucken.
Kontakt

Hans-Georg Tannhäuser

Asien/Pazifik-Referent / Stellvertretender Direktor

Hans-Georg Tannhäuser wurde am 21. Juni 1958 als erster Sohn seiner Eltern in Klingenthal/Vogtland geboren. Die Mitarbeit in der Jungschar und die gelegentliche Begleitung des Gemeindegesangs als Hilfskirchenmusiker waren für ihn die ersten Dienste in der Gemeinde.

Schon damals reifte bei ihm der Wunsch, in eine kirchliche Ausbildung zu gehen. Für die Erweiterte Oberschule in der damaligen DDR wurde er abgelehnt und entschied sich so für den Besuch des kirchlichen Proseminars in Moritzburg, da dort die Zugehörigkeit zur parteinahen FDJ und die Teilnahme an der staatlich geforderten Jugendweihe keine Vorbedingungen waren.

In dieser Zeit, von 1975 bis 1977, wurden dann auch die Weichen für ein Theologiestudium gestellt, welches er 1977 begann.

Anfang der 1980er Jahre lernte er seine spätere Ehefrau Evelyn kennen. Der Ehe wurden zwei Söhne geschenkt: Timotheus und Samuel.

Sein Studium schloss Hans-Georg Tannhäuser mit einer praktisch-theologischen Arbeit zum Thema „Pfarrer zwischen Situation und Auftrag“ sowie einem einjährigen Aufbaustudium zu Fragen der „Kommunikation innerhalb des gottesdienstlichen Geschehens“ ab. Nach dem Vikariat trat er schließlich 1987 seine erste Pfarrstelle in Döbeln/Sachsen an.

Neben der Gemeindearbeit wurde ihm Anfang der 1990er Jahre auch das Amt des Ephoralen Jugendpfarrers übertragen. Diese Arbeit mit den Jugendlichen fiel gerade in die Zeit der Friedlichen Revolution und der politischen Umbrüche nach 1989, die Tannhäuser auch in Döbeln mit geprägt hatte. Bis heute betrachtet er diese Geschehnisse als eine ganz besondere Herausforderung in einer zeitgeschichtlich herausgehobenen Situation und denkt dankbar an diese bewegenden Jahre zurück. Die unmittelbare Wirkung biblischer Texte in politisch brisanten Zeiten gehören für ihn bis heute zu den beeindruckensten Erfahrungen als Theologe und Pfarrer.

Im Jahre 1993 folgte der Ruf der Leipziger Mission und im darauf folgenden Jahr 1994 reiste Hans-Georg Tannhäuser in Begleitung seiner Familie, für einen vierjährigen Dienst in der ELC-PNG nach Papua-Neuguinea aus. Das  Einsatzgebiet als Ökumenischer Mitarbeiter lag im Südlichen Hochland.

Als Circuit Missionary (Kirchenkreis-Missionar) hatte er verschiedene Aufgaben, die sich vor allem aus Gemeindediensten, Weiterbildungen für Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter, Seelsorge, Schuldienst sowie der Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und Bildungsveranstaltungen auf regionaler und überregionaler Ebene zusammensetzten.

Die Jahre in Neuguinea waren für ihn und seine Familie eine sehr prägende Zeit. Seine Frau Evelyn engagierte sich ehrenamtlich in der gemeindlichen Frauen- und Kinderarbeit vor Ort.

Als die Familie im Jahre 1998 wieder in Deutschland einreiste, bewarb sich Hans-Georg Tannhäuser auf die erste Pfarrstelle der Gemeinde Treuen im Kirchenkreis Auerbach, wo er 11 Jahre seinen Dienst als Pfarrer und Seelsorger versah.

In diese Zeit fällt auch das Engagement für die Dreieckspartnerschaft der Kirchenkreise Auerbach und Bremervörde in Deutschland sowie des Kirchkreises IGWA in Südafrika.

Seit November 2009 arbeitet Hans-Georg Tannhäuser als Länderreferent beim Leipziger Missionswerk. Zuerst war er speziell für Papua-Neuguinea zuständig, ab 2013 für das Asien/Pazifik-Referat. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Partnerschaftsarbeit, Projekt-Monitoring, Missionsgeschichte und Bildungsaufgaben.

Hans-Georg Tannhäuser ist außerdem Mitglied des Vorstandes und stellvertretender Direktor des Werkes.

Weiterführende Informationen

Veranstaltungen

Es gibt keine Ereignisse in der aktuellen Ansicht.

weitersagen

Das könnte auch andere interessieren ...

Kontakt

Schreiben Sie uns

captcha

Kontakt

Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V.
Paul-List-Straße 19, 04103 Leipzig

Telefon: 0049 341 9940600
Telefax: 0049 341 9940690

Anfahrt

zurück nach oben
Datenschutz

Das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig e.V. unterliegt den Bestimmungen des Kirchengesetzes über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD-Datenschutzgesetz, DSG-EKD) in der Neufassung vom 15. November 2017. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Impressum

Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V. | Paul-List-Straße 19 | 04103 Leipzig | Telefon: 0049 341 9940600 | Fax: 0049 341 9940690
Vertreten durch: Direktor Ravinder Salooja | Registernummer im Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig: VR 783 | USt-IdNr. DE186551302

Layout und Programmierung: Matthes & Hofer