Das Missionswerk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Spende
  • Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Corona in den Partnerkirchen

Corona in Tansania

Schulen und Universitäten sind in Tansania seit Mitte März geschlossen. Große Versammlungen wurden eingeschränkt.

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Corona in Tamil Nadu

In Tamil Nadu in Indien trifft die Ausgangssperre vor allem die Armen. Die Lutherische Kirche hilft mit der Verteilung von Nahrungsmitteln.

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Corona in Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea ist bislang relativ verschont geblieben. Trotzdem wurde der Ausnahmezustand verlängert.

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Das Coronavirus ist in unseren Partnerkirchen angekommen. Auch in Indien, Tansania und Papua-Neuguinea erlassen die Regierungen Verordnungen, um dessen Ausbreitung einzudämmen. Die Gesundheitssysteme sind jedoch noch wesentlich schlechter auf schwere Erkrankungsverläufe eingestellt als bei uns in Europa. Viele Menschen können sich keine adäquate ärztliche Versorgung leisten. Auch Empfehlungen zur Hygiene wie ein Händewaschen mit Seife oder das Wahren einer sozialen Distanz sind nicht überall umsetzbar.

Wir müssen davon ausgehen, dass die Pandemie in den kommenden Wochen auch unsere Partner in enorme Schwierigkeiten bringen und es dort zu großem Mangel kommen wird. Die Pandemie wird sich auf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaften und auf die Kirchen, die sich um sie kümmern auswirken. Das LMW erreichen dazu bereits Berichte zur Entwicklung der Situation, dem präventiven Handeln und zu geplanten Maßnahmen unserer Partner, um auf die Krise reagieren zu können, insbesondere aus den Partnerkirchen in Tamil Nadu und Tansania.

Hilfsfonds für unsere Partnerkirchen

Deshalb hat sich das LMW entschlossen, einen Hilfsfonds für unsere Partnerkirchen einzurichten. Unser Spendenaufruf soll den Partnerkirchen helfen, ihre so wichtige Arbeit vor Ort zur Prävention im Zusammenhang mit COVID-19 und zur Reaktion auf diese Krise fortzuführen.

Die durch diesen Spendenaufruf gesammelten Mittel werden den Kirchen insbesondere helfen,

  1. ihre sozial-diakonische Arbeit fortzuführen, insbesondere auch durch die Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen in oftmals entlegenen Regionen;
  2. das Bewusstsein für COVID-19 in den mit uns verbunden Partnerkirchen und der breiteren Gesellschaft zu schärfen und lebensrettende Ausrüstung zu verteilen, Aufklärungs- und Informationsarbeit im Bereich Hygiene, Sanitär, Trinkwasser zu ermöglichen.
  3. die Botschaft des Evangeliums und der Solidarität in ihrem Umfeld auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten weiterhin zu verbreiten.

Setzen Sie ein Zeichen Ihrer Solidarität mit unseren Partnern, stehen Sie weiter an der Seite der Menschen, Brüder und Schwestern in unseren Partnerkirchen. Helfen Sie mit ihrer Spende!

Spendenkonto

Ev.- Luth. Missionswerk Leipzig e.V.
Bank für Kirche und Diakonie - IBAN: DE37 3506 0190 1608 7000 10
Verwendungszweck: Corona-Hilfsfonds Partnerkirchen (K620000)

Wenn Sie für eine bestimmte Partnerkirche in Indien oder Papua-Neuguinea bzw. eine Partnerdiözese in Tansania spenden wollen, ist dies möglich. Bitte vermerken Sie das im Verwendungszweck. Ihre Spende wird dann auf einem entsprechenden Unterkonto gebucht.


In der rechten Randspalte finden Sie Links zu weiterführenden Informationen sowie Mitteilungen aus unseren Partnerkirchen. Relevante Nachrichten teilen wir auch auf unserer Facebook-Seite.

Wir bitten Sie, die Geschwister in Ihre Fürbitte aufzunehmen.

Barmherziger Gott, wir bringen dir unsere Angst und Sorge, weil wir deutlich spüren, dass wir unser Leben nicht in der Hand haben. Wir denken an unsere Geschwister, für die keine millardenschweren Rettungsschirme zur Verfügung stehen.

Wir bitten dich für jene, die in diesen Tagen wichtige Entscheidungen über Maßnahmen gegen das Virus treffen müssen, schenke ihnen Weisheit und Mut, das Richtige zu tun.

Hilf, dass alle diese Entscheidungen mittragen, auch wenn sie mit Einschränkungen oder Verzicht verbunden sind.

Wir bitten dich für alle Menschen, die sich weltweit um die medizinische Versorgung kümmern und die Grundversorgung aufrecht erhalten. Segne und begleite sie in ihrem Dienst. Beschütze sie vor Ansteckung.

Wir bitten dich für alte und kranke Menschen, für die ein besonderes Risiko besteht, sowie für Menschen in Ländern, in denen die medizinische Versorgung schlechter ist als bei uns. Hilf, dass es gelingt, das Virus einzudämmen und bald Heilungsmöglichkeiten zu finden.

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Ravinder Salooja

Direktor

Ravinder Salooja ist seit August 2016 Direktor des Evang.-Luth. Missionswerk Leipzig. Zuvor war er Prälaturpfarrer im Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (2008 - 2016) und Gemeindepfarrer in Ellwangen (Jagst) (2000 - 2016) der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Nach einem berufsbegleitenden Management-Studium Bildungsmanagement (M.A.) ist er seit 2012 zudem nebenberuflich als Bildungsmanager tätig.

Salooja bringt reiche Erfahrungen aus den Bereichen der Partnerschaftsarbeit, der Ökumene und dem interreligiösen Dialog mit. 1966 wurde er als Kind einer deutsch-indischen Familie in Braunschweig geboren. Im Rahmen seines Theologiestudiums in Bethel, Marburg und Tübingen verbrachte er ein Jahr am United Theological College in Bangalore, Indien und forschte dort zum Thema des Christlichen Yoga als Brücke zwischen Hinduismus und Christentum. In seiner Abschlussarbeit untersuchte der den christologischen Ansatz des us-amerikanischen Theologen Raimundo Panikkar. Nach dem Vikariat in Hamburg war er Gemeindepfarrer in Coswig (Anhalt) und Griebo. 1997 wurde er als Pfarrer der Evangelischen Landeskirche Anhalts ordiniert.

Der Kontext der säkularen Gesellschaft ist für Salooja ein wichtiges Element der Identität des Leipziger Missionswerkes und im Reigen der deutschen Missionswerke einmalig. Diese Erfahrungen einzubringen, ist für ihn ein einzigartiger Beitrag des LMW zur Mission in Theologie und Praxis. International liegt sein Schwerpunkt neben einzelnen Erfahrungen in Ghana, Südafrika, dem Nahen Osten und Korea bisher in Indien. Dort ist ihm die Situation der Dalits ebenso wie die der Christen als Minderheit seit Jahren ein besonderes Anliegen. In Indien kam Salooja in Tranquebar bereits 1989 erstmals mit der Leipziger bzw. Dänisch-Halleschen Mission und dem Wirken Ziegenbalgs in Berührung.

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