Das Missionswerk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Spende
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Corona in den Partnerkirchen

Corona in Tansania

Aus Tansania gibt es keine verlässlichen Angaben.

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Corona in Tamil Nadu

In Tamil Nadu in Indien steigen die Coronainfektionen stark an.

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Corona in Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea ist bislang relativ verschont geblieben.

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Das LMW hat am Anfang des Jahres an einer theoriegeleiteten empirischen Analyse des ifa Institut für Auslandsbeziehungen zur Rolle von religiösen Akteuren in der COVID-19-Pandemie mitgewirkt. Deutlich geworden ist, dass die Corona-Krise in den unterschiedlichen Situationen als Katalysator gewirkt hat: "So hat sich die Religion v. a. dort als (zusätzlicher) Unsicherheitsfaktor erwiesen, wo (wie z. B. in Indien) bereits zuvor interreligiöse Gruppenkonflikte ein signifikantes Hindernis für solidarisches, gemeinschaftsorientiertes Handeln darstellten, wo sich (wie z. B. in Pakistan) Religionsgemeinschaften seit Längerem als vom Staat weitgehend unkontrollierbarer Protagonist des politischen und sozialen Geschehens präsentieren oder wo (wie z. B. in Brasilien, den USA und Russland) fundamentalistische und wissenschaftsskeptische Strömungen in der Vergangenheit an Einfluss und Gewicht gewannen. Umgekehrt erwiesen sich die vorhandenen Strukturen und Kommunikationswege zwischen staatlichen, zivilgesellschaftlichen und religiösen Akteuren gerade in der Krise als im Großen und Ganzen verlässlich." (S. 128), stellen die Verfasser fest.

Die detaillierten politischen Handlungsempfehlungen werden dahingehend zusammengefasst, dass die Zusammenarbeit mit religiösen Akteuren in der Außen- und Kulturpolitik ein weitgehend immer noch unbearbeitetes Feld sei.

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Hilfsfonds für unsere Partnerkirchen

Das LMW hat einen Hilfsfonds für die Partnerkirchen eingerichtet. Unser Spendenaufruf soll den Partnerkirchen helfen, ihre so wichtige Arbeit vor Ort zur Prävention im Zusammenhang mit COVID-19 und zur Reaktion auf diese Krise fortzuführen.

Die durch diesen Spendenaufruf gesammelten Mittel werden den Kirchen insbesondere helfen,

  1. ihre sozial-diakonische Arbeit fortzuführen, insbesondere auch durch die Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen in oftmals entlegenen Regionen;
  2. das Bewusstsein für COVID-19 in den mit uns verbunden Partnerkirchen und der breiteren Gesellschaft zu schärfen und lebensrettende Ausrüstung zu verteilen, Aufklärungs- und Informationsarbeit im Bereich Hygiene, Sanitär, Trinkwasser zu ermöglichen.
  3. die Botschaft des Evangeliums und der Solidarität in ihrem Umfeld auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten weiterhin zu verbreiten.

Setzen Sie ein Zeichen Ihrer Solidarität mit unseren Partnern, stehen Sie weiter an der Seite der Menschen, Brüder und Schwestern in unseren Partnerkirchen. Helfen Sie mit ihrer Spende!

Spendenkonto

Ev.- Luth. Missionswerk Leipzig e.V.
Bank für Kirche und Diakonie - IBAN: DE37 3506 0190 1608 7000 10
Verwendungszweck: Corona-Hilfsfonds Partnerkirchen (K620000)

Wenn Sie für eine bestimmte Partnerkirche in Indien oder Papua-Neuguinea bzw. eine Partnerdiözese in Tansania spenden wollen, ist dies möglich. Bitte vermerken Sie das im Verwendungszweck. Ihre Spende wird dann auf einem entsprechenden Unterkonto gebucht.


In der rechten Randspalte finden Sie Links zu weiterführenden Informationen sowie Mitteilungen aus unseren Partnerkirchen. Relevante Nachrichten teilen wir auch auf unserer Facebook-Seite.

Wir bitten Sie, die Geschwister in Ihre Fürbitte aufzunehmen.

Barmherziger Gott, wir bringen dir unsere Angst und Sorge, weil wir deutlich spüren, dass wir unser Leben nicht in der Hand haben. Wir denken an unsere Geschwister, für die keine millardenschweren Rettungsschirme zur Verfügung stehen.

Wir bitten dich für jene, die in diesen Tagen wichtige Entscheidungen über Maßnahmen gegen das Virus treffen müssen, schenke ihnen Weisheit und Mut, das Richtige zu tun.

Hilf, dass alle diese Entscheidungen mittragen, auch wenn sie mit Einschränkungen oder Verzicht verbunden sind.

Wir bitten dich für alle Menschen, die sich weltweit um die medizinische Versorgung kümmern und die Grundversorgung aufrecht erhalten. Segne und begleite sie in ihrem Dienst. Beschütze sie vor Ansteckung.

Wir bitten dich für alte und kranke Menschen, für die ein besonderes Risiko besteht, sowie für Menschen in Ländern, in denen die medizinische Versorgung schlechter ist als bei uns. Hilf, dass es gelingt, das Virus einzudämmen und bald Heilungsmöglichkeiten zu finden.

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Ravinder Salooja

Direktor

Ravinder Salooja ist seit August 2016 Direktor des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes Leipzig. Zuvor war er Prälaturpfarrer im Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (2008-2016) und Gemeindepfarrer in Ellwangen (Jagst) (2000-2016) der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Nach einem berufsbegleitenden Management-Studium Bildungsmanagement (M.A.) ist er seit 2012 zudem nebenberuflich als Bildungsmanager tätig.

Salooja bringt reiche Erfahrungen aus den Bereichen der Partnerschaftsarbeit, der Ökumene und dem interreligiösen Dialog mit. 1966 wurde er als Kind einer deutsch-indischen Familie in Braunschweig geboren. Im Rahmen seines Theologiestudiums in Bethel, Marburg und Tübingen verbrachte er ein Jahr am United Theological College in Bangalore, Indien und forschte dort zum Thema des Christlichen Yoga als Brücke zwischen Hinduismus und Christentum. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er den christologischen Ansatz des US-amerikanischen Theologen Raimundo Panikkar. Nach dem Vikariat in Hamburg war er Gemeindepfarrer in Coswig (Anhalt) und Griebo. 1997 wurde er als Pfarrer der Evangelischen Landeskirche Anhalts ordiniert.

Der Kontext der säkularen Gesellschaft ist für Salooja ein wichtiges Element der Identität des Leipziger Missionswerkes und im Reigen der deutschen Missionswerke einmalig. Diese Erfahrungen einzubringen, ist für ihn ein einzigartiger Beitrag des LMW zur Mission in Theologie und Praxis. International liegt sein Schwerpunkt neben einzelnen Erfahrungen in Ghana, Südafrika, dem Nahen Osten und Korea bisher in Indien. Dort ist ihm die Situation der Dalits ebenso wie die der Christ*innen als Minderheit seit Jahren ein besonderes Anliegen. In Indien kam Salooja in Tharangambadi (Tranquebar) bereits 1989 erstmals mit der Leipziger bzw. Dänisch-Halleschen Mission und dem Wirken Bartholomäus Ziegenbalgs als erstem protestantischem Weltmissionar in Berührung.

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