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Corona in Tamil Nadu

Nachdem man in Indien im Februar 2021 von einem starken Rückgang der Covid 19 -Infektionen und von Entwarnung auf Grund von „Herden-Immunität“ sprach, stiegen die Zahlen ab Mitte März 2021 wieder stark an.

Indien hatte mit dem Programm „Neigbourhood first“ optimistisch in die Zukunft geblickt und auch Nachbarländern die Weitergabe von Impfstoff angekündigt, wobei es sich um den in Indien hergestellten Impfstoff „Covaxin“ handelt.  

Seit Mitte März 2021 musste dieses Versprechen aber wieder rückgängig gemacht werden, weil Indien selbst verstärkt den Impfstoff braucht. Es wird auch von organisatorischen Schwierigkeiten im Land berichtet, die Impfung der Bevölkerung nach den veröffentlichten Planungen durchzuführen.

Da die Landbevölkerung in dem großen Agrarland nach wie vor nur partiell getestet wird, ist die Dunkelziffer der Infizierten sicher sehr hoch. Es wird genau beobachtet, ob sich die Mutanten des Virus in Indien ebenfalls zeigen. Bisher wurde dies nur in wenigen Regionen beobachtet und offiziell dokumentiert.

Allerdings wird seit Ende März 2021 davon berichtet, dass die zweite Welle Tamil Nadu stark betroffen hat und nun eine indische Virusvariante vermutlich auch die Wirkung der Impfung dämpft.

Dies führte zu einer erneuten Ausgangssperre in Tamil Nadu, die auch über die Zeit der Wahlen in Tamil Nadu (Ende April 2021) dauern wird.

Die erneute Schließung von Schulen und Heimen wird in Erwägung gezogen.

Religiöse und damit auch kirchliche Veranstaltungen sollen nur unter strengen Hygiene-Regeln stattfinden. Die Kirchen bitten um Fürbitte.

Traditionelle Feste. wie das hinduistische Holifest (Ende März -  Anfang April 2021), bei dem man sich auf den Straßen öffentlich ausgelassen mit Farbbeuteln bewirft, werden in ihrer Intensität aber kaum zu stoppen sein.

Im Allgemeinen wird beobachtet, dass die indische Hindutva-Regierung die allgemeine Verunsicherung in der Gesellschaft durch Covid 19 ausnutzt, um Gesetze zur Einschränkung der Rechte von Minderheiten und zur Eindämmung des Einflusses von NGOs (Geldtransfers, Landrechte etc…) im Schnellgang durchzubringen, weil kaum Widerstand und öffentliche Demonstrationen zu erwarten sind.

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