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Corona in Tamil Nadu

Nachdem Indien eine sehr dramatische Zeit mit vielen Covid-Toten und einem überlasteten Gesundheitssystem überstehen musste, steigen nun (Anfang August 2021) die Infektionszahlen nicht mehr. Im Durchschnitt der letzten 7 Tage wurden 40.571 Neuinfektionen pro Tag erfasst.

Die offizielle Statistik spricht von insgesamt 31.812.114 COVID-19 Infektionen, die seit Ausbruch der Pandemie erfasst wurden, 426.290 Menschen starben seitdem an oder mit Corona. Die Dunkelziffer ist aber sicher wesentlich höher, weil auf dem Lande keine exakten Statistiken geführt werden und in der extremen Phase der Pandemie viele zurückkehrenden Wanderarbeiter unterwegs, auf dem Weg nach Hause, verstarben. Laut einer US-Studie des Centers for Global Development wird geschätzt, dass die Übersterblichkeit in Indien seit Pandemiebeginn bis zu 4,7 Millionen betragen könnte.

Bislang wurden in Indien 381.126.275 COVID-19 Erstimpfungen durchgeführt (Stand: 04.08.2021). Dies entspricht einer Impfquote bei den Erstimpfungen von 27,62%. Vollständig geimpft sind 7,84% der Bevölkerung.

Besorgniserregend sind die Informationen über verstärkte häusliche Gewalt in den Zeiten der Pandemie, besonders gegenüber Frauen und Kindern und auch der unsolidarische Umgang mit sozial schwachen Menschen. Die Plattform der Dalitsolidarität in Deutschland (DSiD) informiert über folgende soziale Forderung:                                                                                                                                       Die nationale Menschenrechtskommission in Indien/NHRC hat Ratschläge an verschiedene Ministerien und Bundesstaaten zu den negativen Pandemie-Auswirkungen für (Wander-) Arbeiter*innen im informellen Sektor herausgegeben. Danach sollen Menschen in Schuldknechtschaft beraten, identifiziert, frei gelassen und rehabilitiert werden.
Die Distriktverwaltung soll mit der Eisenbahnbehörde nachhalten, ob es zu Fällen von Menschen-, insbesondere Kinderhandel, kommt. Zudem soll die Verwaltung eine Identifizierung der besonders Armen vorantreiben, um ihnen Zugang zu Gesundheit und Lebensmittelkarten zu ermöglichen. Insgesamt soll mehr Verantwortung auf Distriktebene sein, auch im Sinne einer Koordination mit lokalen NGOs.
Kommunale Regierungen sollen bei Beschwerden zu Kinderhandel und Arbeitsbedingungen sofort aktiv werden. Darüber hinaus sollen verarbeitende Industrien wie Ziegeleien zweimal pro Monat inspiziert werden. Befreite aus Schuldknechtschaft sollen unmittelbar finanziell kompensiert werden. Für Beamt*innen sollen regelmäßige Fortbildungen zum Thema Schuldknechtschaft stattfinden, und Fälle sollen dokumentiert und festgehalten werden.“

Unsere Partner berichten, dass das kirchliche Leben unter den Bedingungen des Maskentragens und der Abstandsregelungen wieder zur Normalität zurückfindet. Die TELC hatte in den letzten Monaten viele Anstrengungen unternommen, um die Menschen seelsorgerlich und mit praktischen Hilfsleistungen zu unterstützen, um trotz schwieriger Bedingungen Nähe und Hilfe seitens der Gemeinden zu signalisieren. Die TELC setzt sich in ihren Verlautbarungen für ein Ja zur Impfbereitschaft ein.

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