Im Rahmen ihrer Partnerschaftsreise in die Nord-Zentral-Diözese (NCD) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) besuchten Regionalbischöfin Dr. Friederike Spengler und eine Gemeindegruppe aus Meiningen das Selian Lutheran Hospital in Arusha. Dieses Krankenhaus wird von der Nord-Zentral-Diözese betrieben und feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Trotz intensiver Bemühungen des tansanischen Staates zum Ausbau seines Gesundheitswesens spielen die kirchlichen Krankenhäuser in Tansania nach wie vor eine unverzichtbare Rolle bei der Versorgung der Bevölkerung. Ein besonderer Schwerpunkt des Selian Hospital ist die Kinderabteilung mit der Kinderchirurgie. 

Regionalbischöfin Spengler und Pfarrer Tilman Krause aus Meiningen sprachen mit der leitenden Ärztin über die Situation des Krankenhauses und seine Perspektiven für die Zukunft. Dabei ging es auch um die Situation im Hospital Orkesumet, einem Krankenhaus im Massai-Gebiet, das in der Vergangenheit immer wieder von Kirchenkreisen (im Rahmen des 2-%-Appells) und Einzelpersonen aus der Evaneglischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) unterstützt worden war und jetzt ebenfalls der Leitung des Selian Hospital unterstellt worden ist.

Die Meininger Gemeindeglieder übergaben eine Lieferung gebrauchter Brillen, die sie in ihrem Kirchenkreis gesammelt und optisch analysieren lassen hatten. Sie können nun an Patientinnen und Patienten abgegeben werden, die die entsprechende Dioptrienzahl benötigen.

Fotos: Friederike Spengler, Text: Ulrich Kiethe