Auf dieser Seite finden Sie die Kurzbiografien unserer Missionarinnen und Missionare. Wir arbeiten fortlaufend an der Vervollständigung der Lebensläufe. Gern wollen wir auch auf etwaige Veröffentlichungen hinweisen. Sie haben Korrekturen oder Ergänzungen? Dann wenden Sie sich bitte an Antje Lanzendorf.

Geboren 1933 in Lodz im heutigen Polen ging er nach dem Studium in Kiel, Göttingen und Heidelberg zum Vikariat nach Athen und studierte anschließend am Seminar von Chalki, der theologischen Hochschule des Ökumenischen Patriarchats im heutigen Istanbul in der Türkei.
Er wurde am 27. Oktober 1963 in Hannover ordiniert und arbeitete als Gemeindepastor. 1969 wurde er zur zeitgenössischen Zoi-Erneuerungsbewegung innerhalb der griechisch-orthodoxen Kirche promoviert.
Zeitlebens blickt er über den Horizont. Sein Interesse für andere Länder und Kulturen führten ihn zu einer Bewerbung für ein Missionsdienst in Tansania.
Am 22. Juni 1969 wurde Maczewski in Hannover ausgesandt und reiste im August 1969 mit seiner Ehefrau Ute Elisabeth nach Moshi, Tansania aus. Vier Jahre war er als Pastor in Moshi-Stadt und Moshi-Land (Arushachini) für die Gemeindearbeit zuständig, auch für die örtliche deutsche Gemeinde.
Noch in Tansania begründete Maczewski 1971 die Partnerschaft der Gemeinden Hannover-Marienwerder und Arushachini (eine der ältesten ökumenischen
Partnerschaften in der EKD und die älteste in der Hannoverschen Landeskirche).
Heute besteht sie als offizielle Dreieckspartnerschaft mit Leipzig-Stötteritz.
Nach seiner Rückkehr 1973 nach Deutschland war er einige Monate im Reisedienst der Leipziger Mission (West) tätig. Es folgten drei Jahre als
Gemeindepastor in Stadtoldendorf und acht Jahre in Hildesheim-Marienrode.
Von 1984 bis 1994 war er als Sekretär der „Leipziger Mission West“ mit Sitz im Weinberghaus in Hildesheim tätig und organisierte in dieser Zeit die „Wiedervereinigung“ und Neugründung des Freundes- und Förderkreises und des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes Leipzig als gemeinnützige Vereine 1992 bzw. 1993. In seiner Funktion publizierte er auch vierteljährlich die „Ährenlese“, den Vorläufer der KIRCHE weltweit, als Information für Mitglieder und Freundeskreise. In seiner Verantwortung standen auch die Tansania-Regionaltagungen in Hildesheim.
Von 1994 bis zum Ruhestand 1998 wirkte er noch als Mitarbeiter des Bildungsreferats „Interreligiöser Dialog: Islam“ des Evangelisch-lutherischen Missionswerks in Niedersachsen mit Sitz in Hermannsburg.
Christoph Maczewski verstarb am 30. Dezember in Hildesheim.
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